Agenda Mundgesundheit

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    Konzept für die Weiterentwicklung der vertragszahnärztlichen Versorgung

    In der "Agenda Mundgesundheit" formuliert die Vertragszahnärzteschaft ihre obersten Ziele: die Verbesserung der Mundgesundheit der Bevölkerung sowie die Sicherstellung einer wohnortnahen, flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Versorgung. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es eine der dringlichsten Aufgaben, eine gleichwertige Versorgung zu erhalten, sodass die Menschen unabhängig von ihrem Wohnort und ihrem sozialen Status Zugang zur zahnmedizinischen Versorgung haben.

    Prävention vom Kleinkind bis zum Senior

    Die Menschen in Deutschland sollen auch bei steigender Lebenserwartung ihre natürlichen Zähne bis zum Lebensende behalten können. Deshalb konzentriert sich die Vertragszahnärzteschaft darauf, Karies weiter einzudämmen und Parodontitis erfolgreich zu bekämpfen. Dies stellt einen erheblichen Gewinn für die Lebensqualität dar. Um dies zu erreichen, sind eine konsequente Präventionsorientierung sowie ein geschütztes und vertrauensvolles Zahnarzt-Patienten-Verhältnis unerlässlich.

    Die Vertragszahnärzteschaft sieht die Digitalisierung im Gesundheitswesen als Chance zur Stärkung der Patientenkompetenz, zur Schaffung eines gleichberechtigten Zugangs zu Gesundheitsinformationen sowie einer effizienteren Patientenversorgung. Dabei ist es essenziell, die richtige Balance zwischen den Chancen und dem Nutzen digitaler Lösungen und dem Einhalten von Datenschutzstandards zu wahren und Datensicherheit jederzeit zu gewährleisten.

    Für eine starke Selbstverwaltung

    Eine funktionierende Selbstverwaltung mit ausreichend Handlungs- und Gestaltungsspielräumen ist das zentrale Fundament des deutschen Gesundheitswesens. Sie macht dessen Stärke aus und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat. Selbstverwaltung ist nah am Versorgungsgeschehen, an den Problemen vor Ort. Selbstverwaltung ist nah am Patienten und seinen Bedürfnissen. So treffen die Akteure der Selbstverwaltung eine Vielzahl von versorgungsrelevanten Entscheidungen mit hoher Fachkompetenz in einem Prozess des fachlichen Interessenausgleichs. Dazu bedarf es einer klaren Aufgabentrennung zwischen Selbstverwaltung und Aufsicht, die sich einzig und allein auf die Rechtsaufsicht beschränkt. Ein pluralistisches Gesundheitswesen mit freiberuflichen Strukturen, freier Arztwahl der Patienten und einem selbstverwalteten System muss das Ziel politischen Handelns sein.

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