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    "Mundgesundheit würde eine Frage des Geldbeutels"

    Den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsrats, die zahnärztliche Versorgung aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, kommentiert Dr. Christine Ehrhardt, Vorsitzende des Vorstandes der KZV Rheinland-Pfalz, wie folgt:

    "Die Zahnmedizin aus der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, ist ein gravierender gesundheitspolitischer Irrweg. Die Zahnmedizin ist kein Kostentreiber“, stellt Ehrhardt klar. 

    Sie führt aus, dass der Anteil der Kosten für zahnmedizinische Leistungen in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken sei und aktuell nur noch 5,6 Prozent der Gesamtausgaben der Krankenkassen betrage. Gleichzeitig sei die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland Weltspitze. Belege liefere die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie. "Die Zahnmedizin zeigt eindrucksvoll, dass Prävention nicht nur wirkt, sondern auch Geld spart. Die Vorsorgeorientierung im zahnmedizinischen Bereich mit ihren absolut überzeugenden und eindrucksvollen Ergebnissen muss deshalb Vorbild für andere Bereiche im Gesundheitssystem werden", Dr. Ehrhardt weiter.  

    Mit einer Ausgliederung zahnärztlicher Leistungen würde das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung ausgehöhlt. "Die Kosten der zahnärztlichen Versorgung müssten von den Versicherten allein getragen werden, Mundgesundheit würde zu einer Frage des Geldbeutels. In der Folge würden nicht nur die erreichten Erfolge bei der Mundgesundheit der Bevölkerung gefährdet, sondern es würden auch die Behandlungskosten für die mit Zähnen und dem Zahnhalteapparat eng verbundenen Erkrankungen des Gesamtorganismus weiter in die Höhe getrieben. "Ein solidarisch finanziertes Gesundheitssystem kann ohne eine verlässliche zahnärztliche Versorgung nicht funktionieren“, so die KZV-Vorsitzende.

     

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