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    Zahnärztliche Notfallpraxen für Corona-Patienten weiterhin geöffnet

    COVID-19-Patienten und unter Quarantäne stehende Personen, die eine zahnärztliche Notfallbehandlung brauchen, werden weiterhin in Corona-Schwerpunktpraxen versorgt. Darauf weist die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Rheinland-Pfalz angesichts wieder steigender Infektionszahlen hin.

    19 Zahnarztpraxen und Zahnkliniken in ganz Rheinland-Pfalz sind dafür ausgestattet, an COVID-19-erkrankte oder unter Verdacht stehende Personen im Notfall zu behandeln. Betroffene, die unter starken anhaltenden Zahnschmerzen, Blutungen sowie Schwellungen/Abszessen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich leiden, wenden sich deshalb bitte an die Hotline der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, die die Behandlung in einer Schwerpunktpraxis veranlasst.

    Die Hotline ist erreichbar unter der Telefonnummer 06131 / 8927 311, montags bis donnerstags von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr sowie freitags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten (abends, an Wochenenden und Feiertagen) wenden sich diese Patienten bitte an den allgemeinen medizinischen Notfalldienst unter der Rufnummer 116 117.

    Alle anderen Patienten, die nicht an COVID-19 erkrankt sind und auch nicht unter Quarantäne stehen, wenden sich bitte im Notfall oder bei akuten Schmerzen, wie üblich, an ihren Hauszahnarzt. An Wochenenden und Feiertagen ist der allgemeine zahnärztliche Notfalldienst der Bezirkszahnärztekammern ihre erste Anlaufstelle.

    Keine Sorgen vor Infektion in Zahnarztpraxis
    Sorgen, während der Pandemie zum Zahnarzt zu gehen, müssen Patienten übrigens nicht haben. Bislang ist kein einziger Fall bekannt geworden, bei dem sich ein Patient in einer Zahnarztpraxis mit dem Corona-Virus angesteckt hat. "Die Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihre Teams haben sich im Behandlungsalltag gut auf die besonderen Anforderungen der Corona-Pandemie eingestellt. Durch noch kürzere Wartezeiten, ausreichend Sicherheitsabstand im Wartezimmer und häufiges Lüften aller Räume erhöhen sie die ohnehin hohen Schutzstandards für ihre Patienten. Zudem sind Hand- und Flächendesinfektionsmittel sowie Atemmasken und Schutzhandschuhe inzwischen wieder ausreichend verfügbar", sagt Marcus Koller, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZV Rheinland-Pfalz. Notwendige Behandlungen und Kontroll- oder Vorsorgeuntersuchungen könnten ohne Bedenken wahrgenommen werden.

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