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    Lieferengpässe bei eGK: Patienten erhalten schriftliche Anspruchsnachweise

    Der sich verschärfende globale Chipmangel führt inzwischen auch zu Engpässen bei der Ausgabe elektronischer Gesundheitskarten (eGK) durch die Krankenkassen. In den kommenden Wochen werden deshalb voraussichtlich vermehrt Versicherte mit zeitlich befristeten schriftlichen Anspruchsnachweisen anstelle elektronischer Gesundheitskarten ausgestattet werden. Für die Abrechnung kann in diesen Fällen das Ersatzverfahren nach §7 der Anlage 10 BMV-Z angewendet werden. Bitte beachten Sie hierfür das im Anhang zur Nutzung der eGK unter Nummer 3 geregelte Vorgehen:

    Wenn der Patient keine eGK, sondern einen schriftlichen Anspruchsnachweis vorlegt, sind Nummer und Name der Krankenkasse, Name, Vorname, Geburtsdatum und Versichertennummer, das Wohnortkennzeichen und der Wohnort des Patienten in das PVS aufzunehmen. Zusätzlich sind die Befristungsdaten des Anspruchsnachweises einzugeben, sofern vorhanden. Der Zahnarzt fertigt eine Kopie des Anspruchsnachweises, die er sich vom Patienten unterschreiben lässt und die er vier Jahre in der Praxis – ggf. auch durch geeignete Verfahren in elektronischer Form – aufbewahrt. Legt der Versicherte im weiteren Verlauf des Quartals eine gültige eGK vor und kann diese eingelesen werden, ist die Abrechnung auf der Basis deren Daten vorzunehmen.

    Ohne Vorlage eines schriftlichen Anspruchsnachweises kann für die Behandlung eine Privatvergütung verlangt werden, die zurückzuzahlen ist, wenn innerhalb von zehn Tagen die Anspruchsberechtigung nachgewiesen wird.

     

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