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    Corona-Schnelltests: Änderungen ab 01.07.2021

    Zum 1. Juli 2021 hat das Bundesgesundheitsministerium eine neue Corona-Testverordnung erlassen. Das hat sich geändert:

    Dokumentationspflichten

    Die Dokumentationspflichten sind ausgeweitet worden. Zur Auftrags- und Leistungsdokumentation zählen nun insbesondere

    • bei Bürgertestungen die Öffnungszeiten je Tag und die Anzahl der Tests durchführenden Personen je Tag,
    • bei der Abrechnung der Sachkosten der Kaufvertrag oder die Rechnung als Nachweis des Bezugs,
    • für jede durchgeführte Testung der Vor- und Familienname, Geburtsdatum und Anschrift der getesteten Person, die Art der Leistung, der Testgrund (zum Beispiel Bürgertestung), der Tag, die Uhrzeit, das Ergebnis der Testung und der Mitteilungsweg an die getestete Person,
    • bei Durchführung eines PoC-Antigentests oder eines Selbsttests die individuelle Test-ID gemäß der Marktübersicht des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte nach § 1 Absatz 1 Satz 6,
    • bei einem positiven Test ein Nachweis der Meldung an das Gesundheitsamt,
    • die schriftliche oder elektronische Bestätigung der gestesteten Person über die Durchführung des Tests.

    Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ist nun verpflichtet, eingehende Abrechnungen auf Plausibilität zu prüfen. Stichprobenartige sowie anlassbezogenen vertiefende Prüfungen sind vorgeschrieben. Während der Prüfung können Auszahlungen ausgesetzt werden. Wurden Leistungen zu Unrecht erbracht oder fehlt es an der Dokumentation, wird das gewährte Honorar zurückgefordert. Die KV muss die Staatsanwaltschaft unterrichten, wenn die Prüfung ergibt, dass ein Verdacht auf strafbare Handlung besteht.

    Ab 1. August: Praxen benötigen für Bürgertests die Corona-Warn-App
    Ab dem 1. August 2021 sind die Leistungserbringer verpflichtet, der zuständigen Stelle des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (zum Beispiel das örtliche Gesundheitsamt) monatlich die Zahl der von ihnen am jeweiligen Standort erbrachten Bürgertests und die Zahl der positiven Testergebnisse mitzuteilen. Eine Vergütung der Bürgertests wird ab diesem Zeitpunkt nur noch dann gewährt, wenn der Leistungserbringer das Ergebnis und das Testzertifikat auch über die Corona-Warn-App (CWA) des Robert-Koch-Instituts anbietet und auf Wunsch der getesteten Person auch über diese App übermittelt.

    Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) betrifft diese Regel nur Bürgertests. Für alle anderen Antigen-Schnelltests, die Zahnärzte durchführen, zum Beispiel bei Praxismitarbeitenden, ist eine Übermittlung der Testergebnisse an die Corona-Warn-App nicht erforderlich.  

    Praxen, die nicht über eine Software für das Testmanagement verfügen, können das kostenfreie CWA-Schnelltestportal der Bundesregierung nutzen, das die Telekom-Tochter T-Systems bereitstellt. Sie können sich unter www.coronawarn.app/de (Feld "Schnelltestpartner werden" anklicken). Nach Abschluss eines Nutzungsvertrages wird laut KBV ein Account für die Praxis eingerichtet. Dieser wird benötigt, um auf das webbasierte Portal zugreifen zu können. Die KBV beruft sich ferner auf eine Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums, in der Praxen empfohlen wird, sich bei dem Portal bis zum 14. Juli zu registrieren. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Praxis definitiv zum 1. August das Portal nutzen und die Testergebnisse ab diesem Zeitpunkt an die Corona-Warn-App übermitteln könne. Bei Fragen zur Anbindung an die App können sich Ärzte an die Corona-Warn-App-Hotline von T-Systems wenden.

     

    Online-Abrechnung

    Bitte klicken Sie hier, um zur Online-Einreichung zu gelangen. Eine Anmeldung im Bereich "KZV Intern" ist nicht erforderlich.

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