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    Corona-Pandemie: Antigen-Schnelltests für zahnärztliches Personal

    Zum 15. Oktober 2020 wurde die Nationale Teststrategie novelliert und um den Einsatz von Antigen-Schnelltests erweitert. Anspruch darauf hat auch das Personal in Zahnarztpraxen.

    Ziel der Antigen-Schnelltests ist es, die Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus durch asymptomatische Träger in Praxen mit hoher Patienten-Fluktuation zu verhindern. Regelmäßige vorsorgliche (Reihen-)Testungen empfiehlt das RKI in Gebieten mit einer erhöhten Inzidenz (zum Beispiel 7-Tage-Inzidenz >50/100.000). Bezahlt werden die Schnelltests aus Mitteln des Gesundheitsfonds.

    Antigen-Schnelltests haben den Vorteil, dass sie eine schnellere Diagnose ermöglichen, da sie nicht im Labor untersucht werden müssen. Ein Ergebnis soll binnen weniger Minuten vorliegen; vergleichbar mit einem Schwangerschaftstest. Nachteil ist, dass sie als weniger genau gelten als PCR-Tests. Daher muss ein positives Ergebnis mit einem Antigentest immer noch einmal mittels eines PCR-Tests bestätigt werden.

    Antigentests bei zahnärztlichem Personal
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zahnarztpraxen können sich auf Verlangen des öffentlichen Gesundheitsdienstes oder des Praxisinhabers auf das Virus testen lassen. Hierfür ist kein konkreter Anlass, zum Beispiel aufgrund einer nachgewiesenen Infektion eines Kollegen oder Patienten, notwendig ("anlasslose Testung"). Durchgeführt werden die Tests vom öffentlichen Gesundheitsdienst oder in Arztpraxen und Testzentren – nicht jedoch in Zahnarztpraxen durch Zahnärzte! Praxisinhaber, die ihre Mitarbeiter per Schnelltest testen lassen möchten, wenden sich bitte zunächst an die Informationshotline 116117, um eine Anlaufstelle für den Test genannt zu bekommen.

    Weiterhin ist wichtig: Das zahnärztlichen Personal muss gegenüber dem Arzt/dem Testzentrum darlegen, dass die jeweilige zahnärztliche Praxis oder der öffentliche Gesundheitsdienst die Testung verlangt hat. Möchte der Praxisinhaber seine Mitarbeiter also testen lassen, sollte er in einer schriftlichen Bestätigung angeben, dass die Mitarbeiter in der Praxis tätig sind und dass er eine Testung gemäß § 4 TestV und § 6 Abs. 2 Nr. 3 TestV verlangt. Mit dieser Bestätigung wenden sich die Mitarbeiter an den Arzt/das Testzentrum. Ein bundesweit einheitlicher Vordruck hierfür soll bis Ende der zweiten November-Woche zur Verfügung stehen. Diese anlasslosen Antigen-Schnelltests für das Praxispersonal sind auf eine Wiederholung pro Woche je Einzelfall begrenzt.

    Mitarbeiter, die Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion zeigen oder die asymptomatisch sind, aber engen Kontakt zu bestätigten COVID-19-Fällen in der Praxis hatten, haben weiterhin Anspruch auf einen PCR-Test.

    Wichtig auch: Die Tests entbinden nicht von der Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowie dem Symptom-Monitoring in den Praxen.

    Lesen Sie hierzu mehr auf der Internetseite des RKI.

     

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